Dr. Bachs 7 Helfer
Die 7 Helfer
Die Entdeckung der sieben Helfer Die vier Helfer: Nach dem er nun diese 12 Mittel, entsprechend der 12 Grundcharaktere der Menschen, gefunden und die Wirkungsweise am Patienten nachgewiesen hatte, drängte es ihn Cromer zu verlassen und eine Serie weiterer Heilpflanzen zu finden. In absoluter Ruhe und in Betrachtung der Persönlichkeitstypen und Seelenzustände kam er zu dem Schluss: Die nächste Serie von Blüten müsse auf Seelenzustände abgestellt sein, welche hartnäckiger und chronischer sind als die Seelenzustände der ersten Gruppe. Sie mussten für jene Menschen bestimmt sein, die in dem Glauben lebten, das nichts mehr für sie getan werden könne, und deshalb die Hoffnung aufgegeben haben oder sich mit Mühe und Not durchs Leben quälen, in der Meinung, sie müssten sich mit ihren Schwierigkeiten abfinden und sich den Umständen anpassen und dabei ihre Individualität mehr und mehr verlieren. Bach hoffte mit diesen neuen Mitteln all jenen Menschen helfen zu können, die bereits so lange Zeit krank waren, dass ihre Reizbarkeit, ihre Hoffnungslosigkeit und ihre Überbesorgtheit gleichsam zu einem Bestandteil ihres Wesens geworden sind. Er wusste, dass diese Blüten eine geballte Kraft haben müssen und dass sie dicht und in großer Anzahl wachsen müssten um den Menschen durch ihre Farbenpracht und Schönheit zu beeindrucken. (1933) Bach entdeckte das erste dieser Heilmittel GORSE, DEN STECHGINSTER. GORSE bringt all jenen Menschen Heilung, die schon lange krank sind, dass sie alle Hoffnung auf Genesung aufgegeben haben und nur noch durch Zureden dritter dazu bewegt werden, es noch einmal zu versuchen gegen ihr Leiden etwas zu unternehmen. Im folgten die kleinen weiblichen Blüten der EICHE, OAK. Sie helfen vor allem Menschen, die allen Widerständen zum Trotz Weiterkämpfen, niemals die Hoffnung aufgeben und unter gar keinen Umständen nachlassen. Also genau das Gegenteil zu Gorse. Im Herbst fand er die fehlenden zwei Mittel: HEATHER, DAS HEIDEKRAUT, es ist das Mittel für alle Menschen, die nicht allein sein können und sich nur in Gesellschaft glücklich fühlen. Diese Menschen reden viel und neigen dazu jedem, der gerade da ist über ihre Beschwerden oder sonstigen Angelegenheiten zu sprechen. In einem vergessenen Brunnen fand er ein Wasser, von dem eine hohe Heilschwingung ausging, ROCK WATER. Es ist geeignet für all jene Menschen, die hohe Ideale und unumstößliche Prinzipien haben und dadurch veranlasst werden sich vieles zu versagen, was für ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden eigentlich notwendig wäre. Nachdem er diese vier "Helferblüten" gefunden hatte machte er sich daran mit einer kleinen Broschüre die Aufmerksamkeit der Bevölkerung auf diese neuen Mittel zu erwecken. Er hatte in der Zwischenzeit bereits seine 12 Heiler an eine Londoner Apotheke gegeben, um somit vielen Menschen zu helfen. Die nächsten drei Helfer Aber er wusste, dass es noch drei weitere Helfer geben muss, der Gedanke an die Wirkung der einen Blüte, es sollte WILD OAT SEIN, DIE WALDTRESPE, war schon fest in seinem Kopf vorhanden. Er dachte an die Menschen, welche freudlos dahin leben, sich langweilen, einer monotonen Beschäftigung nachgehen, in eine Art Schlafzustand hineindämmern und nur noch mechanisch und abgestumpft ihren beruflichen Verpflichtungen nachkommen. Er sah diesen Mangel an Interesse und Lebensbejahung nicht nur bei älteren, sondern auch schon bei jungen Menschen; bei all jenen, die zunächst klare Vorstellungen von ihren Lebensziel haben und auch sicher sind, dieses zu erreichen, dann jedoch auf Nebengleise geraten, nicht mehr genau wissen, was sie wollen, und die sich schließlich von anderen Menschen oder den Umständen in eine Lebensform hinein manövrieren lassen, die ihren Vorstellungen nicht im minderten entspricht. Diesem Menschentyp fehlt es im Krankheitsfall an einem Ziel, das interessant genug wäre, den Wunsch nach Genesung aufkommen zu lassen. Und ihr mangelnder Kooperations- und Genesungswille stellt wiederum ein großes Hindernis auf dem Weg der Gesundung dar. Das nächste Mittel nach dem er suchte, es war OLIVE, DIE BLÜTE DES OLIVENBAUMS, war für die Menschen bestimmt, die ihr Leben zwar voll auslebten, infolge ihrer vielfältigen positiven und negativen Erfahrungen jedoch irgendwann einmal erschöpft waren, dass sie keine Kraft mehr haben, weiter zumachen. Gerade diese Kraft, diese Wärme ist es die der Blüte des Olivenbaum jenen Menschen schenkt um wieder zu Energie und Gesundheit zu gelangen. Schließlich fehlte ihm noch ein Mittel, VINE, DIE WEINREBE, für Menschen, die sehr fähig sind, ihre Ziele sehr genau kennen und sie auch erreichen, die viele Erfahrungen gesammelt haben und in schöner Selbstsicherheit andere dazu bringen wollen, sich nach ihren Vorstellungen zu richten. Das System wird abgeschlossen (1934) Mit der letzten Blüte (VINE) glaubte er seine Arbeit abgeschlossen zu haben. Er machte sich daran ein Häuschen auf dem Land zu suchen und dieses dann mit selbst gefertigten Möbeln auszustatten. Das Schreinern machte ihm sehr viel Spaß. Aber das Gefühl der Ratlosigkeit, welches ihn immer wieder zu seinen Forschungsarbeiten aufrief überkam ihn dabei und er erkannte, dass er noch nicht alle negativen Seelenzustände abgedeckt hatte. Das Wissen und die Zuordnung der zweiten 19 Blüten sollte er jedoch auf eine völlig andere Art und Weise gewinnen, als dies bei den ersten 19 Blüten der Fall war. Während der Tage, welche der Entdeckung der Pflanzen der dritten Serie vorausgingen, geriet Bach selbst in den negativen Seelenzustand, zu dessen Heilung die betreffende Pflanze notwendig war. Er litt derartig intensiv unter diesen Stimmungen, dass sich seine Mitarbeiter wunderten, wie ein Mensch solche seelischen Qualen ertragen könne, ohne den Verstand zu verlieren. Er durchlebte nicht nur die seelischen Krisen, manche dieser emotionalen Zustände waren auch von massiven organischen Krankheitssymptomen begleitet. Nun es war ja nicht damit getan zu wissen, dass ein neues Mittel gefunden werden müsse. Hier zeigte sich seine unumstößliche Glaubenskraft. Er machte sich zu Fuß, mit dem Rad oder wenn er zu schwach war mit dem Auto unterwegs, die geeigneten Pflanzen zu finden. In all der Zeit behandelte er weiterhin Patienten und führte auch seine umfangreiche Korrespondenz. Als Beispiel hier nur die Entdeckung von CHERRY PLUM im März 1935: Bach litt an einer schweren Stirnhöhlenentzündung, qualvollen Schmerzen im Bereich der Wangenknochen und außerordentlich starkem Dauerkopfschmerz. Die Schmerzen waren von solcher Intensität, dass er in seiner Verzweiflung schon fast glaubte, er werde den Verstand verlieren. Eines frühen Morgens ging er los um die geeignete Pflanze zu suchen. Unterwegs fiel ihm plötzliche eine mit den weißen Blüten der KIRSCH-PFLAUME (CHERRY PLUM) übersäte Hecke ins Auge. Er pflückte einige der blühenden Zweige ab und nahm sie mit nach Hause. Die Sonne war aber im März noch nicht stark genug um die Sonnenmethode anwenden zu können. So entschloss er sich das Element Feuer durch die Wärme eines Herdes zu ersetzen. Er gab die blühenden Zweige in kochendes Wasser und ließ sie etwa eine Stunde ziehen. - Die Kochmethode war entdeckt. - Nach dem Erkalten siebte er die Flüssigkeit ab und nahm einige Tropfen davon ein. In kürzester Zeit waren seine seelischen Qualen verschwunden, auch die körperlichen Beschwerden klangen ab. Während der folgenden sechs Monate fand er noch die fehlenden 18 Mittel. Seine Sensibilität war zu dieser Zeit so gesteigert, dass er oft Stunden bevor ein Patient ihn konsultierte seine Krankheitssymptome aufnahm und somit das richtige Mittel für diesen Patienten schon parat hatte wenn dieser kam. Diese Seite ist Teil eines Rahmenlayouts. Sollten Sie links kein Inhaltsverzeichnis sehen, klicken Sie bitte hier |